Aug den Aussagen von Augenzeugen zufolge wurden Ende Juni 1941 am Ilgis-See 14 sowjetische Soldaten sowie 26 sowjetische Aktivisten und Kommunisten getötet und verscharrt.
In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 1941 wurden an derselben Stelle weitere etwa 30 Männer und Frauen getötet und verscharrt, von denen die meisten jüdisch waren. Historischen Quellen zufolge wurden die Morde von Angehörigen lokaler bewaffneter Gruppen verübt, die in Litauen als „baltaraiščiai“ (wörtlich: „Menschen mit weißen Armbinden“) bekannt waren.
Im Oktober 1944 wurden die sterblichen Überreste der Opfer exhumiert. Dabei wurden vier Gräber freigelegt, in denen sich die Überreste von 32 Zivilisten und 25 Soldaten befanden.
Dieser Ort erinnert an die tragischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs in der Region Ignalina und an die unschuldigen Menschen, die bei den Massenmorden ums Leben kamen.
Quelle https://kvr.kpd.lt/#/static-heritage-detail/237694C0-8C7C-40E6-9A85-49B3640FAA39
Information aktualisiert am 2026-10-20
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