Am 16. Februar 2018 wurde in Linkmenys, neben der Dreifaltigkeitskirche Linkmenys, ein Gedenkstein feierlich enthüllt, der an die Grenzsoldaten erinnert, die von 1923 bis 1939 die Demarkationslinie zwischen Litauen und Polen bewachten.
Das Denkmal wurde an der Stelle errichtet, wo einst die Verwaltungsgrenze zur polnisch besetzten Region Vilnius verlief. Diese Grenze wurde von der litauischen Grenzpolizei bewacht. Die Beamten leisteten hier einen schwierigen und gefährlichen Dienst, da es sich um eine provisorische Grenze zwischen den ehemals kriegführenden Staaten handelte. Litauen erkannte diese Grenze nie als Staatsgrenze an, sondern markierte sie lediglich mit einfachen Holzpfählen, die auf polnische Initiative hin oft entfernt wurden, was mehr als einmal zu Konflikten führte. Auch unsere Grenzbeamten litten darunter.
Information aktualisiert am 2026-01-13

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